Inka Bause steht seit vielen Jahren im Rampenlicht. Sobald die Moderatorin jedoch ihre Haustür schließt, ist ihr privates Umfeld überraschend klein. Die 57-Jährige verrät im Podcast „Toast Hawaii“, dass sie nur wenigen Menschen wirklich Zugang zu ihrem Zuhause gewährt. „Bei mir kommen nicht so viele Leute nach Hause“, berichtet Inka Bause im Gespräch mit Moderatorin Bettina Rust. In der Regel handele es sich um Verwandte, die sie in ihrer Wohnung empfange. Im Umgang mit anderen Menschen sei sie bedachtsamer: „Ich habe nicht viele Freunde.“
Für die „Bauer sucht Frau“-Moderatorin, die kürzlich ihre Auswanderungspläne bekanntgab, steht der Umstand, dass ihr Freundeskreis bis heute überschaubar ist, in engem Zusammenhang mit ihrer frühen Bekanntheit. Schon als Jugendliche stand sie im Mittelpunkt und musste den Umgang mit der Aufmerksamkeit lernen. „Wenn man mit 16 Jahren richtig berühmt geworden ist, so wie Tokio Hotel, und der Vater auch schon immer berühmt war und alle immer nach einem geschaut haben, dann hat man sich irgendwann isoliert“, erklärt Inka Bause.
Inka Bause, deren Erfolg ihr viele besondere Möglichkeiten eröffnete, sah sich zugleich auch mit Misstrauen konfrontiert. „Alles kann man ja nicht haben“, sagt sie heute über die negativen Aspekte ihres Lebens im Rampenlicht. Und weiter: „Es gibt nicht beide Seiten der Medaille, die bekommt niemand.“ Es habe in ihrer Familie eine lange Zeit die Einstellung gegeben, dass andere Menschen möglicherweise nur an ihrem Geld oder ihrem Bekanntheitsgrad interessiert seien. „Jeder will etwas von uns“, charakterisiert Bause das Empfinden, das sie bereits in ihrer frühen Entwicklung geprägt habe.