Helene Fischer (41) sorgt kurz vor ihrem Auftritt in den Niederlanden für Verwirrung. Wer eine Eintrittskarte für das am 30. Juni geplante Konzert der Schlager-Queen in der Johan-Cruijff-Arena in Amsterdam erworben hat, wird plötzlich mit einer unerwarteten Nachricht konfrontiert. Schlagerprofis.de zufolge sollen betroffene Ticketkäufer per E-Mail darüber informiert worden sein, dass das Konzert nicht in Amsterdam, sondern im „GelreDome“ in Arnheim stattfinden wird.
Die beiden Locations unterscheiden sich erheblich voneinander. Schlagerprofis.de berichtet, dass die „Johan-Cruijff-Arena“ bei einer typischen Stadionproduktion rund 10.000 Zuschauer mehr fasst als der „GelreDome“. Je nach Anordnung der Bühne und der Tribünen bietet das Arnheimer Stadion Platz für 34.000 bis 41.000 Personen – das ist zwar eine respektable Kulisse, aber keine Weltklasse-Arena.
Veranstalter Mojo Concerts gibt als offizielle Erklärung „produktionstechnische Gründe“ an, ohne weitere Details zu nennen. Währenddessen gibt es unter den Fans Spekulationen. Einige vermuten, dass einfach nicht genügend Tickets für Amsterdam verkauft wurden, um das große Stadion zu füllen. Es fehlen allerdings belastbare Zahlen zur Auslastung.
Fischers Mannschaft hatte es im Vorfeld geschafft, in den Niederlanden auf sich aufmerksam zu machen. In Amsterdam wurde eine Wachsfigur der 41-Jährigen aufgestellt, und die Schlagersängerin trat live im niederländischen Fernsehen auf. Es ist also kaum zu sagen, dass es an Promotion gefehlt hätte. Wer kurzfristig plant, die Schlager-Queen Ende Juni in den Niederlanden zu sehen, sollte auf jeden Fall beachten, dass das Konzert in Arnheim und nicht in Amsterdam stattfinden wird.