Matthias Reim: "Mein Sohn holt uns zwei Bier"

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Matthias Reim steht abends auf der Bühne, gibt alles und begeistert Tausende von Fans. Aber die Stunden zuvor sind überraschend ruhig. Um den Anforderungen seines Lebens zwischen Konzerten, Hotels und Reisen gerecht zu werden, hat der Sänger eine sehr feste Routine entwickelt. Im Interview mit „Schlager.de“ offenbart Matthias Reim, wie er auf Tour neue Energie tankt und welche kleine Tradition mit seinem Sohn Julian dabei nicht fehlen darf.

Tourneen können sowohl körperlich als auch mental anspruchsvoll sein. Matthias Reim, der kürzlich auch über die Schwierigkeiten seiner Ehe sprach, hat anscheinend im Laufe der Jahre gelernt, die Signale seines Körpers genau zu beachten. Anstelle einer vollständigen Durchtaktung des Tages, integriert er absichtlich längere Erholungspausen. „Du gewöhnt dich einfach daran, Pausen für deinen Körper und Geist einzuplanen“, erzählt er gegenüber „Schlager.de“. Der Sänger plant diese Pausen ganz bewusst. Vor einem Konzert hat er einen ziemlich festen Tagesablauf: „Das heißt, wirklich strukturiert um halb zwei mittags essen und dann drei Stunden im Hotelzimmer entspannen.“

Eine Routine, die minutiös geplant und für den Musiker mittlerweile ganz selbstverständlich ist. Die festgelegten Abläufe unterstützen ihn offensichtlich dabei, zwischen Reisen und Auftritten immer wieder zu entspannen. Außerdem gibt es ein kleines Ritual, das den Konzerttag deutlich angenehmer gestaltet. „Julian, mein Sohn, besorgt uns zwei Bier“ offenbart Matthias Reim.

Der Sänger tourt derzeit mit seiner großen Jubiläumstournee „Verdammt, ich lieb dich!“ und feiert damit 35 Jahre seines gleichnamigen Megahits und seines Debütalbums „REIM“. Im August wird Reim mehrere Open-Air-Konzerte geben, unter anderem in Chemnitz, Wittenberg, Creuzburg und Bad Harzburg. Im Herbst gibt es bis in den Oktober weitere große Shows.

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