Sotiria - Abrechnung mit ihrem Vater

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„Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr“, ist der passende Spruch für Sotirias Beziehung zu ihrem leiblichen Vater. Ihre Eltern haben sich getrennt, als sie noch keine zwei Jahre alt war. Den Kontakt hat ihr Vater nie zu der Sängerin gesucht, Verabredungen abgesagt, sie versetzt. Auf der Suche nach ihrer Identität hat sie den Mann, den sie kaum kannte, mit 15 in Berlin gesucht und gefunden. Der Ablauf war der Gleiche. Sotiria wurde erneut verletzt, hat viel geweint und den Fehler bei sich gesucht. In einer Quizsendung erzählte sie von ihrer traumatisierenden Vergangenheit und davon, dass ihr Vater sich vor zwei Jahren plötzlich mit Erwartungen bei ihr gemeldet hat. "So nach dem Motto, ich soll mich regelmäßig melden. Ich dachte mir dann nur so, 'Jetzt bin ich erwachsen, ist ja schön, dass dir jetzt einfällt, dass du eine Tochter hast, aber alles was ich durchlebt habe, habe ich ohne dich geschafft.' Sie sei zu verletzt und enttäuscht, dass es schwer wäre, diese Mauer wieder einzureißen, sagt Sotira. Dass das Lied „Vielleicht“ von ihrem Vater handelt, hat sie ihm im Vorfeld nicht gesagt. Wie er es findet, ist ihr aber auch egal. Die Musik ist für Sotiria eine Art Therapie ihrer Vergangenheit.