Ute Freudenberg: Ehrung in Weimar

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Eine musikalische Tochter Weimars wurde mit einer besonderen Ehrung bedacht. Der Sängerin Ute Freudenberg wurde im Rahmen einer Feier der Weimar-Preis für ihre Verdienste um das kulturelle Ansehen der Stadt verliehen. Am Samstag hatten sich dafür etwa 650 Anhänger und Besucher in der Weimarhalle eingefunden. Die Stadt Weimar zeichnet mit dem Weimar-Preis (5.000 Euro) Einzelpersonen aus, die sich um das geistig-kulturelle Ansehen der Stadt verdient gemacht haben.

Die 1956 in Weimar geborene Sängerin habe die Stadt nicht nur musikalisch beeinflusst, so Oberbürgermeister Peter Kleine. „Sie haben über Jahrzehnte Ihre Verbindung zu Weimar aufrechterhalten und diese Stadt, Ihre Heimatstadt, immer wieder mitgenommen – auf die großen Bühnen und zu den Menschen, die Ihre Musik lieben“, so Kleines in an Ute Freudenberg gerichteten Worten. Die Laudatio wurde von der Sängerin und TV-Moderatorin Kim Fisher gehalten. „Für mich schließt sich ein Kreis“, äußerte sich Ute Freudenberg, nachdem ihm die Preisurkunde übergeben worden war.

Die Sängerin erreichte ihren Durchbruch in der DDR mit der Band Elefant und dem Song „Jugendliebe“. 1984 zog sie nach Düsseldorf und arbeitete unter anderem als Studiosängerin. 1996 kehrte sie nach Weimar zurück und gründete die Ute-F-Live-Band. Sie moderierte später TV-Formate und ging mit anderen Künstlern auf Tour. Im Jahr 2023 wurde ihr für ihr Lebenswerk die „Goldene Henne“ verliehen, und sie feierte ihr 50-jähriges Bühnenjubiläum.


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