Rückschlag für Ralph Siegel

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Der 22. Oktober sollte eigentlich für Ralph Siegel ein großer Tag werden. Der Komponist wollte bei der Premiere seines Musicals „Zeppelin“ im Festspielhaus Neuschwanstein persönlich anwesend sein. Der Auftritt ist jedoch gefährdet. Der 81-Jährige wird erneut ärztlich behandelt. „Bunte“ und RTL berichten darüber. Es stellt einen Rückschlag nach einem ohnehin schwierigen Jahr dar.

Zumindest in Bezug auf seinen aktuellen Zustand kann man aber Entwarnung geben. Auf RTL-Anfrage äußert sich Siegels Büroleiter Walter Wicha folgendermaßen: „Leider liegt er wieder im Krankenhaus, aber nicht im Koma. Er atmet autonom." Laut „Bunte“ seien seine jüngste Tochter Alana und seine Frau Laura bei ihm. Die gegenwärtige Nachricht kommt nach einer langen Vorgeschichte. Ralph Siegel lag nach einer schweren Lungenentzündung im vergangenen Sommer 18 Tage im künstlichen Koma. Er konnte die Klinik Mitte August verlassen und war danach zur Rehabilitation am Tegernsee.

Auch zuvor hatte der Komponist gesundheitliche Probleme. Im Jahr 2007 wurde bei ihm erstmals Prostatakrebs diagnostiziert, der mehrfach zurückkehrte, zuletzt im Jahr 2024. Es traten zudem Herzprobleme und Infektionen auf. Siegel hatte zuvor selbst klar zum Ausdruck gebracht, wie wichtig ihm der Termin ist. „Und wenn es der liebe Gott erlaubt, werde ich selbstverständlich bei der ersten Aufführung persönlich anwesend sein“, teilte er mit – notfalls auch im Rollstuhl.

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