Emojis

Wer ins Handy in eine Nachricht das "Rote Herz-Symbol" tippt, will damit ausdrücken: "Ich liebe Dich". Die Emoji-Symbole haben die Sprache in Kurznachrichten aufgehübscht. Doch damit lassen sich nicht nur "Emotionen" ausdrücken. Es wurden bereits Romane damit verfasst.
Sprachforscherin Prof. Dr. Christa Dürscheid von der Uni Zürich sagt im Radio Schlagerparadies-Interview, die Abenteuer von "Moby Dick" gibt es in Bild-Sprache.

Die Kommunikation über Bilder entstand im alten Ägypten über Hyroglyphen. Das war etwa 3.200 Jahre vor Christus das erste Schrift-System. Zu den heutigen Emojis besteht jedoch ein Unterschied:

Auch für weltweite Kommunikation sind Emojis nicht immer als eindeutige Bildsprache geeignet. So meinen wir, der "lachende Hundekot" bedeutet "etwas ist kacke". Ganz anders die Bedeutung in Asien:

Sprachforscherin Prof. Dr. Christa Dürscheid von der Uni Zürich sagt im Radio Schlagerparadies-Interview, Emojis sind vielseitig verwendbar, aber als eigene Sprache nicht richtig geeignet.

Twitter
Unter ihrem Account @VariantenGra veröffentlichte sie:
https://twitter.com/search?q=emoji%20%40%3AVariantenGra&src=typeahead_click
https://twitter.com/VariantenGra/status/1225145642370072577


Magazin-Bericht
"Emojis sind überall. Schreiben in digitalen Zeiten" im Magazin "TV Diskurs" (Seite 62-65):
https://tvdiskurs.de/data/hefte/ausgabe/93/duerscheid-emojis-tvd93.pdf


Buch-Veröffentlichung
"Scheiben digital. Wie das Internet unsere Alltagskommunikation verändert" erschienen im Körner-Verlag. Leseprobe:
https://www.ds.uzh.ch/dam/jcr:8fc82d7d-dc5d-40c5-a9eb-921af7fb69cc/Duerscheid_Frick2016_Schreiben_Digital_Leseprobe.pdf