Die Tafeln während der Corona-Pandemie

Die "Tafeln Deutschland" wurden 1993 gegründet und umfassen ca. 950 preisgünstige Ladengeschäfte für rund 1,6 Millionen bedürftige Menschen in Deutschland - Stand 2019. Der Grundsatz der "Tafeln Deutschland" ist es, Lebensmittel zu retten um damit Menschen in Not zu unterstützen. Durch die aktuelle Situation rechnet die ehrenamtliche Organisation mit einer Zunahme der Bedürftigen. Der Tafel-Bundesvorsitzende Jochen Brühl beobachtet eine dramatische Verschiebung der Kunden-Gruppen. So gibt es deutlich mehr wirtschaftliche Opfer der Pandemie und verstärkt Angst unter Risikogruppen. Diese Erkenntnis erlangt er durch Rückmeldungen aus den Sozialgeschäften.

Nicht nur die aktuellen wirtschaftlichen Folgen bereiten den "Tafeln Deutschland" große Sorge.  Auch die Seele, der verarmten Menschen, leidet verstärkt.

Ein weiteres Problemfeld sind die Spenden. Es fehlt in abgelegenen Regionen an aktiver Hilfe bei der Verteilung.

Der Tafel-Bundesvorsitzende Jochen Brühl im Radio Schlagerparadies-Interview zu den neuen Problemfeldern Zunahme der Bedürftigkeit, Vereinsamung und Logistik. 

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